Wer vom alten West-Berlin spricht, meint meistens Charlottenburg-Wilmersdorf. Hier schlug nach dem Krieg das wirtschaftliche und kulturelle Herz der geteilten Stadt, hier verlief mit dem Kurfürstendamm die Flaniermeile des Westens, und hier steht mit Schloss Charlottenburg das größte erhaltene Hohenzollern-Schloss Berlins. Bis 1920 war Charlottenburg sogar eine eigene Großstadt, reicher als manche Residenz im Reich.
Der Bezirk reicht vom dichten Gründerzeit-Karree rund um den Savignyplatz bis tief in den Grunewald, wo Kiefernforst und Seenkette beginnen. Auf engem Raum drängen sich Schloss und Boulevard, Zoo und Messe, Stadion und Sendeturm. Die folgenden dreizehn Orte sind die lohnendsten, das berühmteste zuerst.
1. Schloss Charlottenburg
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Das größte erhaltene Schloss Berlins entstand ab 1695 als Sommersitz für Sophie Charlotte, die Gemahlin des Kurfürsten Friedrich III., des späteren ersten Preußenkönigs. Aus dem schlichten Landhaus von Johann Arnold Nering wurde über mehrere Bauphasen eine weitläufige Dreiflügelanlage. Den weithin sichtbaren Kuppelturm über dem Mittelbau errichtete Johann Friedrich Eosander, der Neue Flügel im Osten kam unter Friedrich dem Großen durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff hinzu. Bombenschäden des Zweiten Weltkriegs sind heute kaum noch zu erahnen, der Wiederaufbau zog sich über Jahrzehnte.
Im Inneren führt der Weg durch die paradeartigen Wohnräume der Hohenzollern, vorbei am berühmten Porzellankabinett mit seinen tausenden ostasiatischen Stücken und an der prunkvollen Goldenen Galerie im Neuen Flügel. Wer nur wenig Zeit hat, beschränkt sich auf einen der beiden Schlossteile, beide zusammen füllen leicht einen halben Tag.
Das Schloss liegt im Norden Charlottenburgs, wenige Gehminuten vom U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz oder vom Bahnhof Westend entfernt. Am schönsten ist der Besuch im Frühsommer, wenn der barocke Lustgarten dahinter in voller Blüte steht und die Fontänen im großen Wasserbecken laufen.
2. Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
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Kein Bauwerk verkörpert die Geschichte West-Berlins so unmittelbar wie diese Kirche am Breitscheidplatz. Der neoromanische Bau wurde 1895 zu Ehren Kaiser Wilhelms I. geweiht und bei einem Luftangriff 1943 schwer getroffen. Statt die Ruine abzureißen, ließ man den zerborstenen Westturm als Mahnmal stehen. Die Berliner tauften ihn bald liebevoll den hohlen Zahn.
Zwischen 1959 und 1963 fügte Egon Eiermann der alten Ruine einen Neubau hinzu: ein achteckiges Kirchenschiff und einen sechseckigen Turm, deren Wände aus über zwanzigtausend blau leuchtenden Glassteinen bestehen. Tritt man von der lärmenden City West in das Innere, wird man von einem tiefblauen, fast unterseeischen Licht empfangen. In der erhaltenen Turmhalle erinnert eine Gedenkstätte mit erhaltenen Mosaiken an die Vorkriegszeit.
Die Kirche steht am Beginn der Tauentzienstraße, direkt am Bahnhof Zoologischer Garten und am U-Bahnhof Kurfürstendamm. Der Eintritt ist frei, der Besuch lohnt sich zu jeder Tageszeit, am eindrücklichsten aber abends, wenn das blaue Glas von innen erleuchtet ist.
3. Kurfürstendamm
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Der Kurfürstendamm, von den Berlinern nur Ku'damm genannt, ist die berühmteste Prachtstraße des Westens. Ursprünglich ein Reitweg der Kurfürsten zum Jagdschloss Grunewald, ließ Otto von Bismarck ihn in den 1880er Jahren nach dem Vorbild der Pariser Champs-Élysées zu einem breiten Boulevard ausbauen. Über dreieinhalb Kilometer zieht er sich vom Breitscheidplatz bis nach Halensee.
In den 1920er Jahren war der Ku'damm das Zentrum des mondänen Berlin, gesäumt von Cafés, Theatern und Kinos. Nach der Teilung wurde er zum Schaufenster des Westens, glitzernd und konsumfreudig. Heute mischen sich internationale Modeketten mit traditionsreichen Häusern, und an den Seitenstraßen haben sich Galerien und Edelboutiquen gehalten. Wer genau hinsieht, entdeckt zwischen den Neubauten noch prachtvolle Gründerzeitfassaden.
Erreicht wird der Boulevard über mehrere U-Bahnhöfe, etwa Kurfürstendamm, Uhlandstraße oder Adenauerplatz. Ein Bummel vom Breitscheidplatz westwärts führt unweigerlich am Café Kranzler vorbei, dessen rot-weiße Rotunde seit Jahrzehnten zum Stadtbild gehört.
4. Zoologischer Garten Berlin
© Jean-Pierre Dalbéra from Paris, France
Der älteste Zoo Deutschlands wurde 1844 eröffnet und liegt am südöstlichen Rand des Bezirks, am Übergang zum Tiergarten. Mit weit über tausend Arten zählt er bis heute zu den artenreichsten Tiergärten der Welt. Berühmt wurde er weit über Berlin hinaus durch Tiere wie den Eisbären Knut, der hier 2006 zur Welt kam.
Schon der Eingang ist eine Sehenswürdigkeit: Das 1899 errichtete Elefantentor mit seinen geschwungenen Säulen und dem fernöstlich anmutenden Dach gehört zu den meistfotografierten Toren der Stadt. Im Inneren finden sich denkmalgeschützte Tierhäuser im Stil ihrer Entstehungszeit, vom Antilopenhaus bis zur historischen Vogelvoliere. An den Zoo schließt nahtlos das große Aquarium an.
Der Haupteingang liegt unmittelbar am Bahnhof Zoologischer Garten, dem einstigen Fernbahnhof West-Berlins. Wer mit Kindern kommt, sollte einen ganzen Tag einplanen, ein Rundgang durch das weitläufige Gelände lässt sich kaum in zwei Stunden bewältigen.
5. Olympiastadion
© Matthias Süßen
Im Westen des Bezirks, im Ortsteil Westend, erhebt sich das gewaltige Rund des Olympiastadions. Errichtet für die Olympischen Sommerspiele 1936 nach Plänen von Werner March, ist es ein monumentales Zeugnis der Architektur seiner Zeit und zugleich ein Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart des deutschen Sports verschränken.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurde das Stadion grundlegend modernisiert und mit einem geschwungenen, lichtdurchlässigen Dach versehen, das den steinernen Oberrang überspannt. Auffällig ist, dass das Dach am Marathontor bewusst offen bleibt, sodass der Blick frei zum Glockenturm und über das Maifeld schweift. Heute trägt Hertha BSC hier seine Heimspiele aus, jedes Jahr findet zudem das Endspiel um den DFB-Pokal statt.
Das Stadion ist über die gleichnamigen U- und S-Bahnhöfe gut erreichbar. An spielfreien Tagen kann man das Gelände auf eigene Faust oder bei einer Führung erkunden, vom benachbarten Glockenturm reicht der Blick bei klarem Wetter weit über den Grunewald.
6. Funkturm und Messegelände
© Vladimir Basovskiy ( Allager-wiki )
Der Funkturm im Ortsteil Westend ist eines der zierlichsten Wahrzeichen Berlins. Die schlanke Stahlfachwerk-Konstruktion wurde 1926 zur dritten Funkausstellung eröffnet und erinnert in ihrer Silhouette an den Pariser Eiffelturm im Kleinen. Die Berliner nennen ihn liebevoll den langen Lulatsch. Anders als der Fernsehturm am Alexanderplatz steht er nicht auf festem Fundament, sondern auf vier Porzellanisolatoren.
Auf gut fünfundfünfzig Metern Höhe liegt ein Restaurant, knapp darüber eine Aussichtsplattform, die einen weiten Blick über das Messegelände, die Avus und den Grunewald freigibt. Rund um den Turm breitet sich das historische Messegelände aus, dessen klinkerverkleidete Hallen aus den 1930er Jahren bis heute Leitmessen wie die Internationale Funkausstellung beherbergen.
Erreichbar ist das Ensemble über den S-Bahnhof Messe Nord und den U-Bahnhof Kaiserdamm. Direkt benachbart steht das wuchtige Internationale Congress Centrum, ein silbern glänzender Großbau der späten 1970er Jahre, der die futuristische Architektur West-Berlins verkörpert.
7. KaDeWe
© Jörg Zägel
Das Kaufhaus des Westens, von allen nur KaDeWe genannt, eröffnete 1907 an der Tauentzienstraße und ist das größte Warenhaus auf dem europäischen Festland. Schon der Name war Programm: Das Haus sollte dem aufstrebenden Berliner Westen ein Konsumtempel von Weltrang sein. Über mehrere Etagen erstreckt sich eine Verkaufsfläche, die selbst geübte Großstädter staunen lässt.
Legendär ist die sechste Etage, die berühmte Feinschmeckeretage. Hier reihen sich Frischetheken, Delikatessenstände und Kochinseln aneinander, das Angebot reicht von Austern über exotische Früchte bis zu Hunderten Käsesorten. Allein über dieses Stockwerk lässt sich ein Vormittag verbringen, ohne etwas zu kaufen.
Das KaDeWe liegt am U-Bahnhof Wittenbergplatz, nur wenige Schritte vom Breitscheidplatz entfernt. Wer den Trubel scheut, kommt am besten unter der Woche am Vormittag, dann ist von der späteren Enge an den Theken noch wenig zu spüren.
8. Grunewald
© Axel Mauruszat
Im Südwesten geht der dicht bebaute Bezirk übergangslos in den Grunewald über, das größte zusammenhängende Waldgebiet im Berliner Westen. Über dreitausend Hektar Kiefern, Eichen und Buchen ziehen sich bis an die Havel, durchzogen von einer Kette stiller Seen. Schon im 19. Jahrhundert war der Wald das bevorzugte Ausflugsziel der Berliner, ein Volkslied über die Holzauktion im Grünewald hat ihn berühmt gemacht.
Wer hier wandert, vergisst schnell, dass er sich noch innerhalb der Stadtgrenze befindet. Markierte Wege führen zu Sandhügeln, Mooren und versteckten Lichtungen, im Sommer locken die Badestellen an den Seen. Wildschweine, Füchse und unzählige Vögel teilen sich das Revier mit Spaziergängern und Reitern.
Der Einstieg gelingt bequem über den S-Bahnhof Grunewald oder Heerstraße. Vom Bahnhof aus erreicht man in wenigen Minuten den Waldrand, und schon nach kurzer Strecke schließt sich der Forst um einen, als läge die Großstadt viele Kilometer entfernt.
9. Teufelsberg
© Axel Mauruszat
Der Teufelsberg im Grunewald ist gar kein natürlicher Berg, sondern ein Trümmerberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg karrten die Berliner hier über Jahre den Schutt ihrer zerstörten Stadt zusammen, rund zwanzig Millionen Kubikmeter, bis sich eine Erhebung von gut hundertzwanzig Metern auftürmte. Unter dem Berg liegt begraben, was vom geplanten Wehrtechnischen Fakultätsbau der Nationalsozialisten übrig blieb.
Während des Kalten Krieges errichteten die amerikanischen Streitkräfte auf dem Gipfel eine Abhörstation, deren weiße Radarkuppeln bis heute weithin sichtbar sind. Längst sind die Antennen verschwunden, die Kuppeln aber blieben, ihre zerrissenen Hüllen sind zu einem berühmten Motiv für Fotografen und Streetart-Künstler geworden. Das Gelände kann gegen Eintritt besichtigt werden.
Vom Teufelsberg reicht der Blick weit über den Grunewald, die Havel und die Skyline der Stadt. Der Aufstieg führt zu Fuß vom S-Bahnhof Grunewald oder Heerstraße durch den Wald, bei klarem Wetter ist der weite Rundumblick die Mühe allemal wert.
10. Savignyplatz
© Ingolf from Berlin , Deutschland
Mitten im Gründerzeit-Karree Charlottenburgs liegt der Savignyplatz, ein grüner Doppelplatz, der die hektische City West vergessen lässt. Angelegt um 1900, ist er bis heute von wilhelminischen Mietshäusern mit reich verzierten Fassaden umstanden. Unter dem Laub seiner alten Bäume reihen sich Cafés, Buchläden und Restaurants aneinander.
Charakteristisch sind die Bögen der Stadtbahn, die den Platz im Süden überspannen. In den hohen Backsteingewölben unter den Gleisen haben sich Antiquariate, Galerien und Lokale eingerichtet, das berühmte Bücherbogen-Antiquariat zählt zu den schönsten Buchhandlungen der Stadt. Abends ist der Platz ein beliebter Treffpunkt für ein Glas Wein im Freien.
Der gleichnamige S-Bahnhof liegt direkt an der Nordseite, sodass der Platz bequem mit der Stadtbahn zu erreichen ist. Vom Savignyplatz sind es nur wenige Schritte zum Kurfürstendamm, und doch fühlt sich das Quartier ringsum eher wie ein altes Wohnviertel als wie ein Touristenziel an.
11. Schlachtensee
© Lukas Beck
Am Südrand des Grunewalds liegt der Schlachtensee, einer der saubersten und beliebtesten Badeseen Berlins. Der schmale, langgestreckte See entstand als eiszeitliche Schmelzwasserrinne und windet sich über mehr als zwei Kilometer durch bewaldetes Ufergelände. Trotz des kriegerisch klingenden Namens geht dieser nicht auf eine Schlacht zurück, sondern auf eine alte Flurbezeichnung.
Ein Uferweg umrundet den See vollständig und führt fast durchgehend im Schatten alter Bäume am Wasser entlang. Im Sommer säumen Badende die flachen Buchten, Ruderboote ziehen über die Fläche, und am Ostufer lädt ein traditionsreiches Ausflugslokal zur Rast. Wer früh kommt, hat den Spiegel des Wassers oft noch fast für sich.
Der See ist über den gleichnamigen S-Bahnhof zu erreichen, der Eingang zum Ufer liegt nur wenige Schritte entfernt. Von hier lässt sich der Spaziergang gut bis zum benachbarten Krummen See oder weiter in den Grunewald hinein verlängern.
12. Lietzensee
© Joe Mabel
Mitten im dicht bebauten Charlottenburg liegt der Lietzensee, eine grüne Oase, die viele Berliner selbst kaum kennen. Der kleine See wird von einem sorgfältig gestalteten Park umschlossen, den der Gartenarchitekt Erwin Barth in den 1910er und 1920er Jahren zu seiner heutigen Form ausbaute, mit Terrassen, Treppen und einem geschwungenen Wegenetz.
Eine Brücke teilt das Gewässer in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Schwäne und Enten ziehen über das Wasser, am Ufer sitzen Anwohner auf Bänken, im Sommer breiten sich Familien auf den Wiesen aus. Trotz der unmittelbaren Nähe zur Stadtautobahn und zum Messegelände herrscht hier eine erstaunliche Ruhe.
Der Park liegt zwischen den U-Bahnhöfen Sophie-Charlotte-Platz und Kaiserdamm und lässt sich gut mit einem Besuch von Funkturm oder Schloss verbinden. Wer eine kurze Pause vom Großstadttrubel sucht, findet hier eine der schönsten innerstädtischen Grünanlagen des Bezirks.
13. Rüdesheimer Platz
© Leonhard Lenz
Im Süden Wilmersdorfs liegt mit dem Rüdesheimer Platz das Herz des Rheingauviertels, einer der reizvollsten Gartenstadt-Anlagen Berlins. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand hier ein Quartier mit Straßennamen aus der Weinregion am Rhein, gesäumt von würdevollen Landhäusern und Villen. Der Platz selbst öffnet sich als weite, von Arkadenhäusern eingefasste Grünanlage.
In der Mitte plätschert der Siegfriedbrunnen mit seiner Bronzefigur des Drachentöters. Berühmt ist der Platz vor allem für eine sommerliche Tradition: An lauen Abenden wird hier im Freien Rheingauer Wein ausgeschenkt, Nachbarn und Besucher sitzen mit einem Glas auf den Stufen rund um den Brunnen. Diese Weinausschank-Saison hat dem Platz einen fast südlichen Ruf eingebracht.
Erreicht wird der Platz über den gleichnamigen U-Bahnhof der Linie U3, dessen Bahnsteig selbst eine kleine Sehenswürdigkeit ist. Ein Spaziergang durch die umliegenden, nach Weinorten benannten Straßen zeigt, wie großbürgerlich der Berliner Westen einst gebaut wurde.
- Grunewaldturm: Hoch über der Havel steht der 1899 errichtete Grunewaldturm, ein neugotischer Backsteinturm zu Ehren Kaiser Wilhelms I. Wer die rund zweihundert Stufen erklimmt, wird mit einem weiten Blick über die Havelseen und die Pfaueninsel belohnt. Am Fuß lädt ein Biergarten zur Rast, und im Sommer locken die nahen Badestellen am Ufer.
- Jagdschloss Grunewald: Tief im Wald, am Ufer des Grunewaldsees, liegt das älteste erhaltene Schloss Berlins. Der schlichte Renaissancebau von 1542 diente den Kurfürsten als Jagdsitz und beherbergt heute eine Gemäldesammlung mit Werken von Lucas Cranach. Der Weg dorthin führt zu Fuß durch den Forst, was den Besuch zu einem kleinen Ausflug ins Grüne macht.
- Renaissance-Theater: An der Knesebeckstraße in Charlottenburg hat sich mit dem Renaissance-Theater das einzige vollständig erhaltene Art-déco-Theater Europas bewahrt. Hinter der unscheinbaren Fassade verbirgt sich ein Innenraum von 1927 mit edlen Hölzern, Intarsien und gedämpftem Licht, der allein schon den Theaterabend lohnt.
Kaum ein anderer Berliner Bezirk versammelt so viele berühmte Wahrzeichen auf einmal: das Königsschloss im Norden, den Boulevard und das KaDeWe im Zentrum, Stadion und Funkturm im Westen, dazu Wald und Seen im Süden. Charlottenburg-Wilmersdorf war einmal das eigentliche Berlin des Westens, und vieles davon lässt sich bis heute an einem einzigen langen Tag erlaufen.
Wer mehr Zeit mitbringt, verbindet die großen Sehenswürdigkeiten mit einem Spaziergang durch den Grunewald oder einem Glas Wein am Rüdesheimer Platz. Gerade die Mischung aus großstädtischem Glanz und stiller Natur macht den Reiz dieses Bezirks aus.